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Paranormale Welten

Elfen_Island

  © 1998 Salvör Gissurardóttir

 

 

Der Glaube an Elfen (auch Alben genannt) ist gerade in Nordeuropa, besonders in Island und Schweden, weit verbreitet und fester Bestandteil des täglichen Lebens. Alben gehören zu den Bewohnern der Anderswelt, einer Art von Geisterwelt, der auch beispielsweise Kobolde, Zwerge oder Trolle angehören. Die Alben werden in der Snorra-Edda, die um 1200 herum verfasst wurde, bereits erwähnt – häufig in Verbindung mit dem nordischen Göttergeschlecht der Asen.

 

Die Edda unterscheidet zwischen drei Arten von Elfen:

 

1. Lichtelfen / Lichtalben: Die „guten“ Elfen. Der Edda nach wohnen Lichtalben in Álfheim (Lichtelfenheim), entweder in kleinen Hügeln auf einsamen Heiden oder am Meer. Doch ist es auch möglich, dass sie unter den Häusern der Menschen residieren. In der Edda werden Lichtelfen als „schöner als die Sonne“ beschrieben, sehr klein, von unglaublich zarter Statur, mit Augen, die an Sterne erinnern, rosa Wangen und goldenem Haar.

Ein überaus schöner und einzigartiger Anblick, doch zugleich enorm gefährlich. Denn die Lichtelfen lieben es, des Nachts umherzuirren und verirrte Wanderer oder nächtliche Spaziergänger in ihren Bann zu ziehen. Doch wen die Lichtelfen einmal in ihre Gewalt gebracht haben, lassen sie nicht mehr gehen. Nur äußerst selten ist ein Mensch bisher aus dem Elfenreich, der Anderswelt, zurückgekehrt.

Während des Tages (aber auch nachts) lieben sie es, in der Luft zu schweben oder auf den Wiesen zu tanzen, wobei sie die so genannten „Elfenringe“ bilden, sie genießen die Stille aber auch die Musik. Gleichzeitig sind sie aber auch äußerst empfindlich und reizbar, nachtragend und nur sehr schwer zu versöhnen, sollte man sie verärgert haben.

 

2. Schwarzelfen / Schwarzalben: Die „bösen“ Elfen und damit der Gegenpol zu den Lichtelfen. Der Edda nach hausen die Schwarzelfen tief im Inneren der Erde an einem Ort namens Schwarzalbenheim. Schwarzelfen werden als rachsüchtig, heimtückisch und schadenfroh beschrieben, zudem richten sie bei jeder erdenklichen Gelegenheit für den Menschen Schaden an. Sie sorgen für Krankheiten, Tod und Verderben, Streit und Hass.

 

3. Dunkelelfen / Dunkelalben: Sie stellen eine Art Mischung oder Kreuzung beider Elfenarten dar, sind jedoch eher mit negativen Eigenschaften belegt.

 

Elfenkönigin

Die Elfenkönigin Titania findet am

Strand den Zauberring, (J. H. Füssli)

 Elfen und Menschen

 

 Alben können dem Menschen sowohl Gutes tun als auch ihm großen Schaden zufügen. So sind sie beispielsweise in der Lage, einen Menschen mit magischen Fähigkeiten auszustatten oder sie unterwerfen sich ihm und werden zum so genannten Hausgeist, der hin und wieder zu Diensten ist und mitunter Wünsche erfüllt. Wer sich eine Elfe oder einen Elf als Hausgeist hält, muss jedoch immer dafür sorgen, dass diesem Speisen und Getränke – am besten an einem ganz besonderen Ort – bereitgestellt werden. Andernfalls werden sie unzufrieden und unberechenbar.

 

Sobald man die Elfen sieht oder gar berührt, droht großes Unheil. Auch sind sie dafür bekannt, Kinder – in der Regel Kleinkinder – zu rauben. Alben gelten als Bringer der sogenannten Wechselbälge; dies sind missgebildete, meist kränkliche Elfenkinder, die den Menschen nach dem Raub ihrer eigenen Kinder untergeschoben werden. Auch ein Wechselbalg gilt als Bringer von Unheil und Leid, zudem wächst es nicht, ist hinterlistig, eigensinnig, unfolgsam und unersättlich.

 

 

 

 

 

 


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