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Paranormale Welten

Beelitz Heilstätten Außenansicht

Foto: © by Johann H. Addicks

 

Umgeben von tiefen Wäldern befinden sich einige Kilometer südlich von Berlin die sagenumwobenen Beelitz-Heilstätten,  ein zwischen 1898 und 1930 errichtetes Sanatorium für unheilbar kranke Lungenpatienten, das während der Weltkriege zudem als Lazarett genutzt wurde. Das riesige Areal von ca. 200 Hektar umfasst ca. 60 denkmalgeschützte Gebäude und gehört heute zu den meist frequentierten Spukorten in Deutschland. Zahlreiche Berichte über paranormale Aktivität konzentrieren sich zudem auf die rund 11 Kilometer langen, verlassenen Tunnelsysteme, welcher die Gebäude untereinander verbinden und dabei ein unergründliches, düsteres Labyrinth bilden.

 

Die Geschichte der Beelitz-Heilstätten

Als die Beelitzer Heilstätten im Jahr 1902 offiziell eröffnet wurden, wollte man in erster Linie die damals wütende Tuberkulose in den Griff bekommen. Um eine weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern, wurden Tuberkulose-Patienten in den Bereichen nördlich der Bahngleise untergebracht, in den südlich gelegenen Bereichen wurden ausschließlich nicht ansteckende Krankheiten behandelt.

Während der beiden Weltkriege wurden die Heilstätten zum Lazarett für verwundete Soldaten umfunktioniert. Rund 17.500 Verwundete wurden allein zwischen 1914 und 1918 in Beelitz versorgt, darunter auch der damalige Gefreite Adolf Hitler, der  vom 9. Oktober bis zum 4. Dezember 1916 in den Beelitzer Heilstätten behandelt wurde.

 

Beelitz Heilstätten Innenansicht

Foto: © by Johann H. Addicks

 

Nach Ende des zweiten Weltkriegs wurden die zum Teil schwer beschädigten Gebäude von der Roten Armee noch bis 1994 als größtes Militärhospital außerhalb der Sowjetunion genutzt. Obwohl kleine Bereiche der Beelitz-Heilstätten inzischen saniert wurden und ein Teil des Areals mit Wohnhäusern bebaut wurde, sind die meisten der denkmalgeschützten Gebäude vom Verfall gezeichnet.

 

Die Beelitz-Heilstätten Morde

Die bedrückende, dunkle Aura, die das Gelände umgibt, ist sicherlich auch auf die neuere Geschichte des Areals zurückzuführen, welche von brutalen Verbrechen, Serienmorden und Missbrauch geprägt ist.

 

Beelitz Heilstätten Treppe

Foto: © by Johann H. Addicks

 

Die Bestie von Beelitz

Zwischen 1989 und 1991 erlangte der Ort traurige Berühmtheit durch die grausamen Morde der „Bestie von Beelitz“, auch „Rosa Riese“ genannt.  Sechs Menschen fielen dem ehemaligen Polizist und Erntehelfer, Wolfgang Schmidt, zum Opfer. Darunter auch die Frau eines russischen Chefarztes im Sanatorium Beelitz-Heilstätten und ihr neugeborenes Kind. Nachdem er den Säugling dem Kinderwagen entrissen hatte, erschlug er ihn an einem nahe stehenden Baum. Anschließend erwürgte er die Mutter und verging sich – wie auch nach den anderen vier Morden – an ihrer Leiche.

 

Der Mord im Pförtnerhaus

Jahre später, im Jahr 2008, wurden die Beelitz-Heilstätten erneut Schauplatz eines Verbrechens – wieder handelte es sich um eine brutalen Mord.
Der promovierte Wissenschaftler und Hobbyfotograf Michael F. (38) nutzte die Tatort-Räume des „Bestie von Beelitz“, beispielsweise die alte Chirurgie, immer wieder für Treffen mit Frauen und Hobby-Modellen, mit denen er seine düsteren Phantasien auslebte, die er auf Fotos und Filmen festhielt. Ob die dunkle Aura und die Vergangenheit des Ortes dazu führten, bleibt ungeklärt, doch eines Tages wurde Michael F. während seiner  Aufenthalte in Beelitz-Heilstätten selbst zum Mörder, als er die Nacht in einem der Pförtnerhäuser verbrachte. Er erwürgte sein Model (20) und verging sich anschließend – wie zuvor der „Rosa Riese“ – an der Leiche.

 

Beelitz-Heilstätten & seine Geister

Bis heute gibt es unzählige Berichte über paranormale Aktivität auf dem Gelände der Beelitzer Heilstätten. Einer der Wachmänner des Areals berichtete mehrmals von seltsamen, nächtlichen Geräusche, Schreien und Stimmen, die ihm teuflische Angst einjagen.

Auch Besucher, die sich tagsüber in den Heilstätten befanden, nahmen plötzliche Temperaturabfälle, flehende Schreie, Stimmengeflüster und Schritte in leeren Gängen wahr, zudem sollen sich Türen wie von Geisterhand öffnen, ohne dass ein Luftzug zu vernehmen ist.

Es scheint, als würde sich ein Großteil des Spuks auf die alte Chirurgie konzentrieren, viele vermuten, dass die Schreie, die immer wieder aus diesem Raum zu vernehmen sind, von den todgeweihten Patienten stammen.
Immer wieder gibt es auch Zeugen von Geistererscheinungen und auch von der Anwesenheit so genannter Shadow People wird oft berichtet.

 

Beelitz-Heilstaetten, Alte Chirurgie

Foto: Im Inneren der Chirurgie, © by Lindaglinda

 

Geisterjäger & Paranormale Untersuchung

Aufgrund unzähliger Berichte über Spuk wurden die Beelitzer Heilstätten natürlich von zahlreichen Geisterjägern untersucht, darunter auch die Ghost Hunters NRW oder die API (Austria Paranormal Investigators).
Das Ergebnis: unerklärliche Tonbandstimmen (EVP), die flehend oder bedrohlich klangen, Aufnahmen von unerklärlichem weißen Nebel auf Fotos sowie von Türen, die sich von selbst öffnen oder schlossen, dokumentierte Temperaturabfälle auf bis zu 0 Grad bei einer Außentemperatur von um die 20 Grad.

 

TV-Bericht (Planetopia) über Geisterjäger in Beelitz-Heilstätten & EVPs:

 

 

 

 

 Video über Beelitz-Heilstätten inkl. Tunnelsystem:

 

 

 

 

Video über die Chirurgie, Mittelpunkt paranormaler Aktivität:

 

 

 


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